Pressemitteilung des Initiativkomitees “Ja zu einer guten Schule – Nein zum Lehrplan 21" im Nachgang zur Behandlung der Initiative im Grossen Rat am 28.6.2016

Es war zu erwarten, dass die Initiative im Grossen Rat wenig Chancen bekommt, nachdem die Regierung im Vorfeld unrichtige und aus der Luft gegriffene Behauptungen verbreitet hat. So stimmt nicht, dass mit dem LP21 eine landesweite Harmonisierung erreicht wird, wie vom Volk 2006 gewünscht. Die Vergleichbarkeit von Lernzielen ist kaum gewährleistet, wenn sie neu auf drei Jahren statt wie bisher auf einem Jahr verteilt werden. Ausserdem müsste echte Harmonisierung eine einheitliche Fremdsprachenregelung mit einschliessen, was sie nicht tut. Und schliesslich generiert der Widerstand in den Kantonen zunehmend individuelle Abweichungen vom LP21 – zuletzt geschehen in der Landschaft Basel mit der Forderung nach Verzicht auf Sammelfächer.

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Letzte Änderung: 24.08.2016, 11:15
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