Seit gut zwei Jahren erleben wir eine erbitterte Debatte über den Fremdsprachenunterricht in der Primarschule. Der Zusammenhalt der Schweiz scheint auf dem Spiel zu stehen. Beim Frühfranzösisch hat die politische Auseinandersetzung zu einem regionalpolitischen Taktieren geführt; beim Frühenglisch geht die Angst um, in einer globalisierten Welt nicht mehr mithalten zu können. Es ist eine Auseinandersetzung unter Bildungspolitikern, Lehrern und Eltern. Und diese tun so, als ob Kinder beliebig lern- und anpassungsfähig wären. Sind sie aber nicht. Die Sache ist aus linguistischer Sicht wesentlich komplizierter.

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Letzte Änderung: 28.09.2016, 15:55
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