Medienmitteilung des Komitees "Starke Volksschule St. Gallen" vom 19. April 2016

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates hat sich am 19. April mit der Volksinitiative "Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat" befasst und sie, wie zu erwarten war, zur Ablehnung empfohlen.

Es besteht jedoch kein Grund, weiterhin im HarmoS-Konkordat zu verbleiben. Die in der Bundesverfassung Art. 62 vorgesehene Harmonisierung der vier Eckwerte des Schulwesens (Alter Schuleintritt, Schulpflicht, Dauer der Bildungsstufen und gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse) ist inzwischen von allen Kantonen umgesetzt worden, auch von denjenigen, die dem Konkordat nicht beigetreten sind. Eine weitere Harmonisierung ist weder von der BV vorgeschrieben noch vom Stimmvolk gutgeheissen worden. Als die St. G aller Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2008 dem Beitritt zum HarmoS-Konkordat zustimmten, wurde niemandem gesagt, dass von der Erziehungsdirektorenkonferenz weitergehende Eingriffe ins kantonale Schulrecht, wie die Einführung des umstrittenen und problematischen Lehrplans 21 geplant wurden.

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Letzte Änderung: 25.04.2016, 17:11
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