Sie gelten als Kritiker des Lehrplans 21. Was ist schlecht daran?
Hanspeter Amstutz: Er ist zu überladen. Man hat viel zu viel hineingepackt. Auf der Mittelstufe bringt ein randvolles Bildungsprogramm mit aufgestockten 31 Lektionen und anspruchsvollen Zielsetzungen unnötige Hektik in den Unterricht. Neu sollen die Schüler Informatik und Medienkunde, mehr Natur und Technik sowie mehr Französisch lernen. Und das individualisiert. Das ist mit nur einer Lehrperson kaum noch zu bewältigen. Ausser man setzt die Schüler an einen Computer und lässt sie an ihren individuellen Programmen arbeiten.

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Letzte Änderung: 23.08.2016, 10:52
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23.08.2016 | 1241 Aufrufe | 645 Downloads