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Mediendienst vom 8. Februar 2016

Mediendienst vom 8. Februar 2016

 

Neue Bildungs-Kompass-Rubrik: «Volksschüler im Gestrüpp der Bildungsbürokratie»

In der neuen Chronik «Volksschüler im Gestrüpp der Bildungsbürokratie» berichtet die Aktion Bildungs-Kompass über krasse Vorfälle aus der immer absurdere Blüten treibenden Bildungsbürokratie, die ausnahmslos tatsächlich geschehen sind. Die vorkommenden Personen – Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleiter usw. – sind dem Bildungs-Kompass bekannt, werden für diese Chronik aber mit von der Redaktion erfundenen Namen präsentiert. Den Anfang der Chronik bildet die Dokumentation der Betroffenheit auslösenden Erlebnisse von Alain [echter Name dem Bildungs-Kompass bekannt]. Das ihm widerfahrene Unheil macht sprachlos: Über Jahre wurde der Schüler von einer Dreiergruppe kräftiger Buben bedroht, erpresst und geschlagen. Obwohl die Eltern unzählige verzweifelte Appelle an die Lehrpersonen, den Schulleiter und die Behörden richteten, geschah nichts. Die Familie wurde regelrecht im Stich gelassen. Lesen Sie alles zum «Fall Alain»: >> «Volksschüler im Gestrüpp der Bildungsbürokratie: Fall Alain»

 

Kommentar zum Interview mit Regierungsrat Christian Amsler in der «SonntagsZeitung»

Im Interview mit der «SonntagsZeitung» wird der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler, Präsident der bezüglich Lehrplan 21 federführenden Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) mit dem fragwürdigen Vorgehen der Bildungsbürokraten konfrontiert, welche den Lehrplan 21 hinterfragende Lehrer einzuschüchtern versuchen. Während er die Beurteilung eines Lehrplans als «eine Überforderung» für den Souverän und die kantonalen Parlamente einstuft und die Machtfülle sogenannter Fachgremien wortreich lobt, schiebt er bei Kritik die Verantwortung auf die einzelnen Kantone ab: «Das betrifft einen anderen Kanton, darum kommentiere ich das nicht.»

Und wenn Amsler, immerhin Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK), betont, die Behörden dürften «keinen Millimeter zurückweichen», wenn es «renitente» Lehrer gibt, die «sich weigern, den Lehrplan umzusetzen», dann mutet das fast schon an wie Kriegsrhetorik, die klar verdeutlicht, dass die unüberhörbar vielfältige Kritik am Lehrplan 21 durchaus ihre Wirkung zeigt. Auf jeden Fall lässt diese in ihrer Absolutheit geäusserte Drohung eine zutiefst antidemokratische Grundhaltung des Präsidenten der D-EDK erkennen.

Das vollständige Interview und den Kommentar des Bildungs-Kompass dazu lesen Sie hier >> Interview mit Regierungsrat Christian Amsler in der «SonntagsZeitung» – Kommentar Bildungs-Kompass

 

Lehrplan 21: Wenn «Volksdiener» zu Propagandisten werden

Es entspräche dem Auftrag der vom Volk gewählten Bildungsdirektoren, den Volkswillen bezüglich bildungspolitischer Entscheide umzusetzen – als Diener im Auftrag des Souveräns. Analysiert man das Vorgehen der meisten Bildungsdirektoren in Sachen Umsetzung des Lehrplans 21, dann geraten allzu viele dieser Regierungsräte in die Rolle reichlich unkritischer Propagandisten.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Artikel zur fragwürdigen Rolle des D-EDK-Präsidenten Christian Amsler als LP21-Propagandist: >> Lehrplan 21: Wenn «Volksdiener» zu Propagandisten werden

 

Politpropaganda in Zürcher Gymnasien!

Aufgescheucht vom pflichtbewussten politischen Entscheid, die teils masslos aufgeblähten Kostenstrukturen angesichts knapper Kantonsfinanzen genau zu hinterfragen, wurden nicht wenige in der Volksschule beschäftigte Staatsangestellte nervös und begannen, als «Volkswiderstand» getarnte, lautstarke Politaktionen zu inszenieren.

Dem Bildungs-Kompass vorliegende Informationen belegen, dass die Schulleitungen Zürcher Mittelschulen ihre Schüler aktiv zum «Widerstand gegen Sparpläne» aufgerufen und damit ihre Kompetenzen massiv überschritten haben.

Hier den vollständigen Artikel lesen: >> Politpropaganda in Zürcher Gymnasien!

Unser Brief an die Zürcher Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner: >> Konsequenzen gegen propagandabetreibende Mittelschulrektoren

08.02.2016 | 1904 Aufrufe