In welche Richtung sich die Volksschule bewegt, darüber hat sich landesweit eine kontroverse Debatte entwickelt. Im Kanton Luzern wirft nun ein parlamentarischer Vorstoss (Postulat) von Kantonsrat Willi Knecht eine weitere wichtige Frage auf: Was genau müssen Lehrerinnen und Lehrer alles können? Kantonsrat Knecht und über 30 Mitunterzeichner aus den Reihen der SVP, CVP und FDP fordern: Die Ausbildung für die Primarstufe (1. bis 6. Klasse) soll zum Unterrichten aller Fächer und aller Bereiche befähigen.

Entsprechend wird der Regierungsrat beauftragt, sich an der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern) für die «Allrounderausbildung» einzusetzen. Heute sind die angehenden Lehrer an der PH Luzern verpflichtet, sieben von neun Primarschulfächern zu studieren. Vier davon sind obligatorisch: Deutsch, Mathematik, Natur – Mensch – Gesellschaft, Englisch oder Französisch – drei weitere sind wählbar.

Das ganze Postulat Knecht herunterladen: «Postulat über die Allrounderausbildung für Primarlehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule Luzern»